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Umfrage BFM: Forderungsvolumen erneut reduziert, aber Talsohle scheint erreicht

Wo steht das mittelständische Factoring drei Monate nach Beginn des Lockdowns in Deutschland? „Die zweite Erhebung unserer Corona-Umfrage hat die bisherige Entwicklung bestätigt: weniger Factoring-Umsatz, längere Laufzeiten und Zahlungsziele bei den Forderungen“, erklärt Michael Ritter, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Factoring für den Mittelstand (BFM). Das Volumen der eingereichten Forderungen hat um 15,5 Prozent abgenommen, davon -13,2 Prozent im April und -2,3 im Mai. Die Talsohle scheint erreicht, so die Einschätzung des Verbands. Gestiegene Forderungslaufzeiten bestätigten noch 38,9 Prozent der befragten Factoring-Gesellschaften (vorherige Umfrage: 52,4 Prozent) und eine Ausweitung der gewährten Zahlungsziele 55,6 Prozent (zuvor 57,1 Prozent). Die Refinanzierung für ihr eigenes Unternehmen verlaufe weiterhin problemlos, berichten die Mitglieder des BFM.

Die aktuelle Sonderumfrage des Verbands wurde zwischen dem 1. und 16. Juni 2020 erhoben, die erste Welle zwischen dem 7. und 18. Mai 2020.

 

Berlin, 25. Juni 2020

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