31.08.2018 Branchenzahlen erstes Halbjahr 2018

Factoring in Deutschland: 11 Prozent Wachstum beim Mittelstand

Trend zu bankenunabhängigen Finanzierungen verstärkt sich

Der Markt für Factoring im Mittelstand wächst mit hoher Dynamik. Das Ankaufvolumen stieg im ersten Halbjahr 2018 um 11,3 Prozent an, wie der Bundesverband Factoring für den Mittelstand (BFM) ermittelte. Zugleich erhöhte sich die Anzahl der kleinen und mittleren Unternehmen, die eine Forderungsfinanzierung nutzen, um 7,6 Prozent. Die Ergebnisse wurden um Sondereffekte bereinigt.

Die Verbandsumfrage belegt, dass immer mehr KMU Instrumente ein-setzen, die eine Kreditfinanzierung ergänzen oder ersetzen. Bei Unter- nehmen der Größenklasse bis 50 Mio. Euro verstärkt sich der Trend zum Factoring noch mehr als im gesamten deutschen Markt, wo der Umsatz zuletzt einstellig wuchs. Simon Schach, Vorstandsvorsitzender des BFM, erklärt: „Gerade mittelständische Kunden schätzen Factoring, weil es genauso funktioniert wie der Mittelstand selbst: einfach, schnell und effektiv. Bevor man Digitalisierungsvorhaben oder Innovationsprojekte für einen Kredit aufwendig der Bank erklären muss, schafft die zeitnahe Umsatzfinanzierung schnell und effizient Liquidität, die kurzfristig für die erforderliche Entwicklung der Unternehmen genutzt werden kann.“

Für das laufende Geschäftsjahr rechnen die mittelständischen Factors mit einer weiterhin guten Entwicklung. 65 Prozent gehen von einer Umsatz- steigerung aus, 70 Prozent erwarten dabei Impulse aus dem Neugeschäft. Das jährliche Ankaufvolumen der BFM-Mitglieder lag per 31.12.2017 bei 5,46 Mrd. Euro.
 
Über den Verband BFM

Der BFM Bundesverband Factoring für den Mittelstand, Berlin, ist die Interessen- vertretung und Kommunikationsplattform für das mittelständische Factoring in Deutschland. In dem Verband haben sich qualitätsorientierte, oft inhabergeführte Factoring-Gesellschaften organisiert, die auf die Umsatzfinanzierung von kleinen und mittleren Unternehmen spezialisiert sind. Sie verstehen sich als Finanzierungspartner auf Augenhöhe.

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Berlin, 31. August 2018
 
Pressekontakt: Gislinde Sander, Sander Public Relations, Tel. 040-39902919, E-Mail: agentur@sanderpr.de


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